J!Cast 57 “World of Warcraft” bald “World of Botcraft”? Ein Roboter nimmt Spielern das Spielen ab
Geschrieben von Eva Schröder
Wednesday, 30. April 2008
Ein bizarres Gerichtsverfahren ging am 24.April diesen Jahres in die nächste Runde: das Unternehmen Blizzard, Hersteller des Online-Spiels „World of Warcraft“ (WoW), verklagt Donnelly, den Hersteller eines „World of Warcraft“-Roboters. Donnelly verdiente Millionen dadurch, dass er Spielern durch den Einsatz des computergesteuerten Cheatbots namens „Glider“ das Spielen abnahm und ihnen dadurch zu neuen Höchstleistungen in der Online-Welt verhalf. Hiergegen setzt sich Blizzard aus gutem Grund zur Wehr: der Hersteller von WoW beklagt einen Eingriff in die Spielbalance, Frustrationserscheinungen bei den Spielern sowie immense finanzielle Einbuße aufgrund des Verlusts von Abonnementgebühren.
Dem von Blizzard geltend gemachten Vorwurf der Urheberrechtsverletzung durch den Hersteller des Cheatbots sowie den weiteren juristischen Besonderheiten dieses Verfahrens geht Eva Schröder im Gespräch mit Hendrik Wieduwilt, wissenschaftlicher Mitarbeiter der jur. Fakultät in Hamburg, auf den Grund.
Eva empfiehlt.. geschrieben von Gast on 2008-05-02 11:14:49Liebe JCast Hörer, für alle die ein weitergehendes Interessen an rechtlichen Fragestellungen rund um virtuelle Welten interessieren empfehle ich den juristichen Blog unter "www.rechtreal.de", durch den ich auch auf meinen Gesprächspartner Hendrik Wieduwilt aufmerksam geworden bin. Einen brandaktuellen Artikel zu dem WoW-Gerichtsverfahren ist unter http://www.spiegel.de/netzwelt/spielzeug/0,1518,547877,00.html zu finden. Ansonsten wünsche ich allen Hörern einen schönen Start in den Mai! Eva